Spezialnewsletter 10 Jahre AGS

Ein erfülltes Berufsleben dank der AGS-Ausbildung

Vor neuneinhalb Jahren kam Nhung Zeberlein in die Schweiz und hatte keine Ahnung, was sie beruflich machen soll. Dank der Ausbildung als Assistentin Gesundheit und Soziales fand sie den Einstieg in den Pflegeberuf. Sie erzählt uns, wo sie welche Hürden sie überwinden musste und was ihre weiteren Ziele sind.

Seit September 2020 arbeitet Nhung Zeberlein in der Universitätsklinik Balgrist als Fachfrau Gesundheit. Dass sie einmal hier landen würde, hätte sie vor neuneinhalb Jahren nicht gedacht. Sie war neu in der Schweiz, sprach kaum Deutsch und wusste nicht, welche beruflichen Möglichkeiten ihr in der neuen Heimat offen standen. Deshalb liess sie sich vom RAV beraten und entschied sich anschliessend dafür, in den Pflegebereich einzusteigen und mit der Ausbildung zur Assistentin Gesundheit und Soziales zu starten. 

Die Ausbildung bereitete ihr anfänglich Schwierigkeiten. Nicht nur die deutsche Sprache sondern auch die Verknüpfung von Theorie und Praxis fielen ihr nicht leicht. Die Unterstützung zweier sehr hilfsbereiten Lehrpersonen war ihr in dieser Zeit eine grosse Hilfe. Und so schloss sie zwei Jahre später erfolgreich als zweitbeste mit der Note 5.6 ab. Dies motivierte sie, gleich noch die dreijährige Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit anzuhängen. 

Den Einstieg mit einer Ausbildung zur Assistentin Gesundheit und Soziales sieht Nhung Zeberlein heute als Vorteil. Die zwei Jahre AGS-Ausbildung haben ihr sehr viel Grundwissen in der Pflege gebracht. Sie hat vieles - vom Umgang mit pflegebedürftigen Menschen bis hin zu den verschiedenen Pflegetechniken um die Lebensqualität der Erkrankten zu verbessern - gelernt und dies hat ihr die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit erleichtert.  

In der Paraplegie-Abteilung, wo Nhung Zeberlein aktuell arbeitet, findet sie es sehr schön zu sehen, wenn die Patienten nach mehrere Monaten Rehabilitation selber wieder Aktivitäten des täglichen Lebens durchführen können. Sie würde sehr gerne noch die Ausbildung zur Pflege HF absolvieren. Die Aufnahmeprüfung ist für sie aber sehr anspruchsvoll, da sie in die Grundschule nicht in der Schweiz besucht hat. Wir wünschen Frau Zeberlein viel Erfolg in ihrem weiteren Berufsleben.