Menschliche Stärken im Fokus
Ein zentrales Fazit des Referats lautet: KI wird Fachkräfte nicht ersetzen, sondern ihre Fähigkeiten augmentieren. Gerade im Gesundheitswesen bleiben Empathie und komplexe pflegerische Handlungen Aufgaben, die von Maschinen nicht übernommen werden können. Die Technologie dient vielmehr als Unterstützung, um administrative Prozesse zu vereinfachen und neue Wege in der Wissensvermittlung zu gehen.
Herausforderungen für Lernende und Studierende
Prof. Dr. Sabine Seufert betonte die Notwendigkeit von Fachexpertise. Nur wer über fundiertes Wissen verfügt, kann die Ergebnisse einer KI kritisch prüfen und bewerten. Für die Ausbildung bedeutet dies, dass kritisches Denken gezielt gefördert werden muss, damit Lernende die kognitive Leistung nicht unreflektiert an die Technik delegieren.
Praktische Impulse und Werkzeuge
Die Teilnehmenden erhielten konkrete Einblicke in Methoden wie das Context Engineering. Dabei wird die Qualität der KI-Antworten durch präzise Angaben zu Situation, Auftrag, Fachwissen und Zielgruppe massgeblich gesteigert. Zudem wurden spannende Tools für den Alltag vorgestellt:
- Gesprächssimulationen: Vorbereitung von Patientengesprächen oder Trainingssituationen.
- Jellypod.ai: Erstellung von KI generierten Podcasts für Fallbeispiele.
- Swiss Health Assist: Eine datenschutzkonforme KI-Lösung speziell für das Schweizer Gesundheitswesen.
Ausblick und Ressourcen
Für den verantwortungsvollen Einsatz von KI braucht es klare Leitplanken in den Betrieben. Wer sich weiter vertiefen möchte, kann auf kostenlose Angebote wie den KI-Führerschein von smartfeld.ch zurückgreifen.
Ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Sabine Seufert für die wertvollen Impulse und allen Teilnehmenden für den bereichernden Austausch. Gemeinsam gestalten wir die digitale Transformation in der Gesundheitsbildung. Wir freuen uns bereits auf die nächste PULS-Veranstaltung!